Betreuungsgeld und Wahlfreiheit

Das Bundesverfassungsgericht hat am 21. Juli 2015 das Bundesgesetz zum Betreuungsgeld für verfassungswidrig erklärt, weil der Bund seine Gesetzgebungskompetenz überschritten habe. Eine solche Leistung sei Sache der Länder. Obwohl sich das Urteil dazu nicht äußert, brach damit der Streit um Pro und Contra zum Betreuungsgeld wieder aus. Hinter diesem Streit stehen unterschiedliche Familienmodelle. Lesen Sie dazu unseren nach wie vor aktuellen Beitrag Familien zwischen Wahlfreiheit und staatlicher Lenkung vom Herbst 2012.

Zu den Fakten: Es gibt in Deutschland etwa 1,3 Millionen ein- und zweijährige Kinder. Betreuungsgeld wird für Kinder zwischen dem 15. und 36. Lebensmonat gezahlt. Im 1. Quartal 2015 gab ca. 455.000 Empfänger von Betreuungsgeld. Die Betreuungsquote in der Kindertagesstätten lag etwa genauso hoch. .

Bischof Bonny zur Bischofsynode über die Familie

Der Bischof von Antwerpen Johan Bonny hat mit seiner Antwort auf eine Frageliste des Vatikan einen bemerkenswert offenen Beitrag zur Bischofssynode veröffentlicht, zu der der Papst vom 5.-19. Oktober nach Rom eingeladen hat. Sie befasst sich mit dem Thema „Die pastoralen Herausforderungen im Hinblick auf die Familie im Kontext der Evangelisierung“.. „Bischof Bonny zur Bischofsynode über die Familie“ weiterlesen

Gläubige halten Lehre der Kirche zur Familie für „weltfremd“

Eine starke Differenz zwischen kirchlicher Lehre und dem Leben der Katholiken hat das Erzbistum Köln bei einer Befragung von engagierten Gläubigen festgestellt. „Gläubige halten Lehre der Kirche zur Familie für „weltfremd““ weiterlesen