„Priester mit Familie und Beruf“

In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung plädierte der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode für „andere priesterliche Lebensformen“ neben dem Zölibitat, mehr Frauen in Leitungsfunktionen und Diakoninnen und äußerte Verständnis für Ungeduld bei der Ausarbeitung des Missbrauchskandals. Wie dokumentieren das vollständige Interview.

Bischof Bonny zur Bischofsynode über die Familie

Der Bischof von Antwerpen Johan Bonny hat mit seiner Antwort auf eine Frageliste des Vatikan einen bemerkenswert offenen Beitrag zur Bischofssynode veröffentlicht, zu der der Papst vom 5.-19. Oktober nach Rom eingeladen hat. Sie befasst sich mit dem Thema „Die pastoralen Herausforderungen im Hinblick auf die Familie im Kontext der Evangelisierung“..

FAMILIEN ZWISCHEN WAHLFREIHEIT UND STAATLICHER LENKUNG

Stephan Eisel plädiert für mehr Wahlfreiheit, erinnert an das 2007 abgeschaffte arbeitsplatzunabhängige Erziehungsgeld und sieht in der Debatte um das Betreuungsgeld gegensätzliche Modelle staatlicher Familienpolitik.

Schwangerschaftsberatung, die auch weiterhin ankommt!

Albert Fierlbeck, Leiter der DONUM VITAE Beratungsstelle in Haar/München donum vitae bietet bundesweit an mehr als 200 Orten Schwangerschafts(konflikt)beratung an. Vor zwei Jahren brachte die Pandemie erhebliche Einschränkungen. Die Träger der Beratungsstellen und vor allem die Mitarbeitenden in Beratung und Verwaltung haben sich innerhalb kürzester Zeit auf die veränderten Anforderungen und Rahmenbedingungen eingestellt

CHRISTENTUM IM KAPITALISMUS

Rainer Bucher sind im Christentum eine Alternative zur gewinnorientierten Verwaltung der Welt, weil es über Räume verfügt, in denen sich Alternatives zum Kapitalismus ereignet: der Kultus des Gottesdienstes und die Tat der Nächstenliebe in Barmherzigkeit und Gerechtigkeit, aber auch die Freude des gemeinsamen Feierns.

DAS VERGRABENE TALENT

Barbara und Michael Mertes  beschreiben, weshalb die kath. Kirche unter ihren Möglichkeiten bleibt, wenn sie die Talente der Laien nicht intensiver nutzt, halten die Idee des „Gesundschrumpfens“ für falsch und warnen davor, dass eine Überdehnung der Distanz zwischen dem „Priestertum des Dienstes“ und dem „gemeinsamen Priestertum der Gläubigen“ das eine Gottesvolk zu zerreißen droht.