Zu den Ergebnissen der Amazonas-Synode

Die von Papst Franziskus einberufene sog. „Amazonas-Synode“ hat am 27. Oktober 2019 ihre Ergebnisse vorgelegt. Es ging dabei um Fragen der Ökologie und der Seelsorge. Wir dokumentieren die Beschlüsse zu neuen Formen der Seelsorge, die besonderes Aufsehen erregt haben. Dabei ging es u. a. um das Frauen-Diakonat und die Frage der Priesterweihe verheirateter Männer. „Zu den Ergebnissen der Amazonas-Synode“ weiterlesen

Franziskus gegen „Man hat es immer so gemacht“

In seiner Predigt zur Eröffnung der dreiwöchigen Synode mit Bischöfen aus der Amazonas-Region über pastorale, soziale und ökologische Herausforderungen warnte Papst Franziskus vor der „Sorge, den status quo zu verteidigen“. Wenn die Bischöfe nicht von Hirten zu Funktionären werden wollten, müssten sie den Geist der Ängstlichkeit ablegen und offen für Veränderungen sein. Lesen Sie hier den vollständigen Text der Predigt.

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KIRCHE BRAUCHT DIALOG

Friedrich Kronenberg war 1966 – 1999 Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) und entscheidend an der Vorbereitung und Durchführung der letzten Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland beteiligt, die 1971 – 1975 in Würzburg stattfand. Gerade angesichts den Einspruchs aus Rom plädiert er nachdrücklich für den synodalen Weg, der wesentlich zur Orientierung auf dem Weg der Kirche in Zukunft und zu einer zeitgerechten Verfassung der Kirche beitragen kann. „KIRCHE BRAUCHT DIALOG“ weiterlesen

PLÄDOYER FÜR DIE KIRCHLICHE GEWALTENTEILUNG

Friedrich Kronenberg fordert von der katholischen Kirche eine zeitgerechte rechtliche Ver­fassung und soziale Verfasstheit, damit sie zur Stärkung des gesellschaftlichen Wertefunda­ments beitragen kann. „PLÄDOYER FÜR DIE KIRCHLICHE GEWALTENTEILUNG“ weiterlesen

Papst Franziskus: Weihnachtsansprache an die Kurie 2018

Die „zwei Plagen des Missbrauchs und der Untreue“ stellte Papst Franziskus in den Mittelpunkt seiner Weihnachtsansprache an die Kurie 2018. In klaren Worten verurteilte er „Gottgeweihte, die die Schwachen missbrauchen und ihre moralische Macht und Überredungskunst ausnutzen. Sie begehen abscheuliche Taten und üben weiter ihren Dienst aus, als ob nichts wäre; sie fürchten weder Gott noch sein Gericht, sondern haben einzig davor Angst, entdeckt und entlarvt zu werden. …Oft verbirgt sich hinter ihrer übertriebenen Höflichkeit, ihrem tadellosen Eifer und ihrem Engelsgesicht schamlos ein grausamer Wolf, der darauf wartet, unschuldige Seelen zu verschlingen.“ Der Papst fügt hinzu: „Es muss klar sein, dass angesichts dieser Abscheulichkeiten die Kirche keine Mühen scheuen wird, alles Notwendige zu tun, um jeden, der solche Verbrechen begangen hat, der Justiz zu unterstellen. … Ich möchte jenen Medienschaffenden ausdrücklich danken, die sachlich und objektiv waren und versucht haben, die Wölfe zu entlarven und den Opfern eine Stimme zu verleihen. Auch wenn es sich um nur einen einzigen Missbrauchsfall handeln würde – dieser stellt an sich schon eine Ungeheuerlichkeit dar –, bittet die Kirche darum, nicht zu schweigen und ihn objektiv ans Licht zu bringen, denn der größere Skandal in dieser Angelegenheit besteht darin, die Wahrheit zu vertuschen.“ „Papst Franziskus: Weihnachtsansprache an die Kurie 2018“ weiterlesen

SANKT MCKINSEY UND DIE „KLEINE HERDE“

Michael Mertes und Barbara Rembser-Mertes warnen die kath. Kirche davor, lebendige Gemeinden durch seelenlose Verwaltungseinheiten zu ersetzen und von ihren lebensweltlichen Bezügen zu lösen. Deshalb müsse der spirituellen Kraft katholischer Laien mehr Raum gegeben werden. „SANKT MCKINSEY UND DIE „KLEINE HERDE““ weiterlesen