DAS SELBSTVERSTÄNDNIS

Christen, engagiert in Kirche, Staat und Gesellschaft, denen die politische Gestaltung unserer Welt aus christlicher Verantwortung und Überzeugung ein besonderes Anliegen ist, haben sich zu der Internet-Initiative www.kreuz-und-quer.de zusammengefunden. Der Kreis fühlt sich dem Ziel verpflichtet, lokal und global, im Staat und in der Staatengemeinschaft, für eine politische Ordnung einzutreten, in der Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität verwirklicht werden können.

Die Initiative will in Staat und Gesellschaft das politische Engagement der Christen stärken und unsere Welt aus christlicher Verantwortung und Überzeugung – orientiert am christlichen Menschenbild – politisch mitgestalten.

Die Initiative will beim Dialog zwischen Kirche und Welt mitwirken, damit die Kirche als „Sauerteig“ (Mt 13,33), als „Salz der Erde“ (Mt 5,13), als „Samenkorn“ (Mt 13,24), als „Licht der Welt“ (Mt 5,14) in der Mitte der Welt gegenwärtig ist.

Die Initiative will einen Beitrag dazu leisten, dass zu wichtigen politischen Fragen christlicher Weltverantwortung öffentliche Meinung gebildet wird. Diese öffentliche Meinungsbildung soll die erforderliche Willensbildung in Staat, Gesellschaft und Kirche unterstützen.

Mitherausgeber Alois Glück im Münchner Kirchenradio zum Blog Kreuz-und-quer.de

Redaktionsleiter Stephan Eisel bei blog-marketing.de zu „Was ist kreuz-und-quer.de“

6 Antworten zu “DAS SELBSTVERSTÄNDNIS

  1. Ja Ökumene jetzt! Alle protestantischen Christen sind herzlich eingeladen in die römisch katholische Kirche heimzukehren. Denn Ökumene ist dann wirklich vollzogen, wenn die getrennten Schwestern und Brüder zurückkehren in die eine Heilige Kirche. ( das volle Credo, die sieben Sakramente und die apostolische Sukzession der Ämter) Den „katholischen Unterzeichnern“ des Aufrufes möchte ich dringend
    empfehlen sich zu allersteinmal im Bereich der Sakramententheologie und der katholischen Lehre vom realen Wirken Jesu Christi ( in den Sakramenten) „nachschulen zu lassen. Hier scheint man ja nun wirklich keinen blassen Schimmer mehr zu haben!

    • Die Gemeinschaft finden wir nur dann, wenn wir uns als Christen auf Christus beziehen und nicht allein auf Rituale, die wir zu lange nutzen, um uns zu definieren. Gemeinschaft im Abendmahl, gegenseitige Unterstützung in Diakonie und Caritas und das Bewusstsein, daß wir als „Eine“ Kirche vor Aufgaben stehen, die uns fast überfordern, sollte uns ganz selbstverständlich dazu bringen unsere innere und äußere Einheit herzustellen. Das wir Christen in der Welt auch wenn wir die Eiinheit erlangt haben sollten, bunt und unterschiedlich in manchen Ansichten sind und sicher auch den rechten Weg in der Diskussion suchen, das ist Recht und billig und stärkt eher unsere Gemeinschaft in Christus. Einheit in der Vielfalt eben.

    • @ Michael
      Ob es eine Frage des „blassen Schimmers“ ist? Oder nicht vielmehr die des eigenen Standpunkts?
      Wenn man sich selbst nicht bewegen moechte, sondern dies nur von den anderen erwartet, wird man wohl ausser Stillstand nicht viel sehen koennen. Es geht also weniger um „Rueckkehr“, sondern vielmehr um Annaeherung. Dieser Prozess funktioniert jedoch nur, wenn auf beiden Seiten der Wille dazu vorhanden ist. Das faengt im Kleinen, im zwischenmenschlichen Bereich an und geht bis hin zu Institutionen, Politik usw. Warum nicht auch in der „Institution Kirche“? Es geht mir dabei nicht um einen „Einheitsbrei“, das ist ja schliesslich auch nicht der Sinn von Oekumene.
      Oekumene kann doch vielmehr die Verankerung in der eigenen Glaubensrichtung zulassen und gleichzeitig Beruehrungspunkte mit den anderen Konfessionen suchen, Gemeinsames entdecken und darauf aufbauen…
      Wenn jemand sich absolut nicht in dieses Entgegenkommen einbeziehen moechte, ist es m.E. ehrlicher und konsequenter, sich als Gegner der Oekumene zu bekennen, anstatt in derer Namen einseitige Erwartungen zu hegen.

    • Traurige Polemik. Unsere Welt und Gesellschaft stehen vor globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Wirtschaftskrise, Überbevölkerung, Armut, Flüchtlingsströmen, Religions- und Kulturkonfrontationen. Und unsere Kirchen können ihre Botschaft immer weniger überzeugend vermitteln und müssen oft rat- und hilflos zusehen. Eine Kooperation konfessioneller Hilfswerke wäre sinnvoll, ebenso das gemeinsame Ringe um eine Sprache über den Glauben, die die Menschen wieder verstehen können. Hat sich Jesus angesichts menschlicher Not auf einen Berg gestellt und über Sakramentenlehre und Sukzession sinniert? Warum sollten wir das dann tun, wenn wir ihm nachfolgen wollen?

  2. Christoph Ostendorf

    Ist der Blog eine CDU-interne Angelegenheit oder gibt es eine Öffnung im Sinne eines parteiübergreifenden erneuerten ¨politischen Katholizismus¨?

    • Dieser Blog ist keine „CDU-interne Angelegenheit“, sondern ein Diskussionsforum für alle, die Fragen des politischen Handelns aus christlicher Verantwortung bewegt. Das beschränkt sich nicht auf eine Partei.

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